Wurzelkanalbehandlung oder Zahn ziehen? Die Wurzelbehandlung kann den Zahn retten und beseitigt den Zahnschmerz.

Wurzelbehandlung und Kosten

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WEITERE INFORMATIONEN

FAQ'S

Gelangen Bakterien in das Zahnmark, auch Pulpa genannt, können sie eine Wurzelentzündung auslösen. Eine Wurzelbehandlung wird notwendig, um den Zahn zu retten.

Ursache bei einer Entzündung des Nervs im Wurzelkanal ist meist eine tiefe Karies. Aber auch bei abgebrochenen Zähnen durch einen Unfall können Bakterien in das Innere des Zahns gelangen. In seltenen Fällen kann auch eine nervnahe Füllung ähnliche Entzündungsreaktionen es Nervs hervorrufen. Bleibt die Entzündung unbehandelt, können sich die Bakterien über die Wurzelspitze in das umliegende Gewebe weiter ausbreiten. Als Symptom kann die klassische, schmerzhafte „dicke Backe“ mit Eiteransammlung entstehen. Auch ein schmerzloses Absterben des Zahnnervs ist möglich. Dabei kann die lokale chronische Entzündung zur Belastung des ganzen Körpers führen. Zur Diagnostik ist eine Röntgenuntersuchung notwendig.

(Quelle- Prodente.de)

Nein. Es befreit Sie sogar von den Zahnschmerzen. Der Zahn wird unter lokaler Betäubung behandelt, damit Sie keine Schmerzen während der Behandlung haben. Die meisten Patienten fühlen sich nach der Wurzelbehandlung erleichtert und befreit.

In sehr seltenen Fällen kann aufgrund komplexer anatomischer Form des Wurzelkanals zu Komplikationen kommen. Dabei existieren Anteile des Wurzelkanals, die im Rahmen der endodontischen Behandlung (Wurzelkanalbehandlung) nicht desinfiziert werden konnten. Die Folge ist eine erneute Entzündung der Wurzel, welches zu Schmerzen und Schwellung(z. B. Abszess) führen kann.

Ich solchen Fällen gibt es 3 Möglichkeiten: 1. Zahnextraktion 2. Wurzelspitzenresektion(s.unten) 3. Revisionsbehandlung (s.unten).

Zur Vorbereitung der Behandlung kann der Zahnarzt ein kleines elastisches Tuch um den Zahn anbringen. Dieser sogenannte Kofferdam hält den Zahn während der Wurzelbehandlung frei von Speichel sowie Bakterien und erleichtert die Behandlung. Zu Beginn der Behandlung eröffnet der Zahnarzt den Zahn meist unter lokaler Betäubung. Er entfernt das infizierte Gewebe mit sehr dünnen Instrumenten. Zusätzlich spült der Zahnarzt den Wurzelkanal mit einer antibakteriellen Lösung. Gleichzeitig kontrolliert er anhand von Röntgenbildern den Erfolg der Behandlung. Elektronische Wurzelkanallängenbestimmungen sind bei der Behandlung hilfreich. Es können mehrere Sitzungen notwendig sein. In der Zwischenzeit versorgt der Zahnarzt den Zahn mit einer antientzündlichen oder antibakteriellen Einlage und verschließt den Zahn provisorisch. Wichtig ist, möglichst alle Bakterien aus dem Kanal zu entfernen. Dann bekommt der Wurzelkanal eine bakteriendichte Füllung – meist aus Guttapercha, einer gummiartigen Masse.

Quelle – Prodente.de

Das Ziel einer Wurzelbehandlung liegt in der Desinfektion und Reinigung der Wurzelkanäle. Die Herausforderung wird grösser, je mehr Krümmungen und unterminierende Formen die Wurzelkanäle aufweisen. Mit Hilfe des Lasers sind wir in der Lage auch komplexe Wurzeln zu reinigen.

Um möglichst den kompletten Wurzelkanal zu reinigen bedarf es einer genauen Messung des Wurzelkanals. Die elektrische Längenmessung in Kombination mit der Röntgenaufnahme ist momentan der beste Weg, um die Länge des Wurzelkanals zu bestimmen. Auf die Länge kommt es an!

Bei einer Wurzelspitzenresektion trennt der Zahnarzt etwa zwei bis drei Millimeter der Wurzelspitze ab. Dabei wird der Knochen über der betroffenen Wurzelspitze entfernt, um an das entzündete Gewebe heranzukommen. Der Zahnarzt bereitet den Wurzelkanal dann auf und füllt ihn ab. In der Regel erfolgt die Operation ambulant unter örtlicher Betäubung.

Im Rahmen einer Revisionsbehandlung wird die vorhandene Wurzelfüllung revidiert, die Wurzelkanäle erneut aufbereitet, desinfiziert und gefüllt. Das Ziel einer Revisionsbehandlung ist, wie bei einer Wurzelbehandlung, die Desinfektion und Reinigung des Wurzelkanals.

Harmlose Begleiterscheinungen einer jeden Wurzelkanalbehandlung können Aufbissempfindlichkeiten oder mäßige Schmerzen sein. Gelegentlich sind zur Bekämpfung einer Infektion auch Antibiotika sinnvoll. Die Langzeitprognose einer Wurzelkanalbehandlung wird beeinträchtigt, wenn es nicht gelingt, besonders enge oder gekrümmte Kanäle oder Kanalabschnitte vollständig aufzubereiten. Weitere mögliche Komplikationen sind Perforationen – das heißt, die Instrumente schaffen einen zusätzlichen Ausgang aus dem Wurzelkanalsystem – oder ein Bruch der haarfeinen Instrumente. Wenn der Zahn längere Zeit nach Abschluss der Behandlung immer noch nicht belastbar ist oder im Röntgenbild Entzündungen um die Wurzel herum sichtbar sind, wird eine weitere Behandlung notwendig. Zur genauen Abklärung kann der Zahnarzt einen Endodontie-Experten zurate ziehen, der auf die Behandlung des erkrankten Zahninneren spezialisiert ist. <Quelle – Prodente.de>

Abhängig von der Ursache für die gescheiterte Behandlung kann eine weitere Aufbereitung notwendig werden, um auch die letzten Reste der mikrofeinen Wurzelkanäle zu reinigen und zu füllen. Ein weiterer möglicher Behandlungsschritt, um den Zahn zu retten, ist das chirurgische Entfernen der Wurzelspitze oder bei einem mehrwurzeligen Zahn die vollständige Entfernung einer Wurzel. <Quelle – Prodente.de>

Als Grundregel gilt: Je mehr Substanzverlust, desto fragiler ist der Zahn. In der Regel sind Wurzelbehandelte Zähne Frakturgefährdet. In Ausnahmefällen reicht ein Stiftaufbau oder eine einflächige Füllung für ein Langzeiterfolg aus. Eine Keramik Krone könnte den Zahn auf Dauer schützen und die Optik verbessern.

Früher verfärbten sich wurzelkanalbehandelte Zähne häufig dunkel, weil färbende Medikamente oder Füllungen eingesetzt wurden. Heute werden solche Stoffe nicht mehr verwendet. Trotzdem kann die Farbe eines wurzelkanalbehandelten Zahnes später zum Beispiel etwas ins Graue spielen. Eine Verfärbung kann aber nur bei natürlichen Zähnen auftreten, bei künstlichen Kronen besteht dieses Risiko nicht. Durch aufhellende Einlagen in den Zahn (Bleaching) können Verfärbungen häufig rückgängig gemacht werden. Mit Verblendschalen (Veneers) oder verblendeten Kronen sind auch nachhaltige Farbkorrekturen möglich. <Quelle – Prodente.de>

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